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Korrosionsschutz – Grundierung

Korrosionsschutz-Grund wird eingesetzt, um Metallwerkstoffe vor schädigenden Umwelteinflüssen und aggressiven Stoffen zu schützen. Ungünstige Witterung oder Säuren und Laugen können bei Metallprodukten unerwünschte Korrosion hervorrufen. Veredelungen, Grundierungen und Beschichtungen der FRIESSEN GmbH können genutzt werden, um die Metalle effektiv zu schützen.

Wärmetauscher mit Korrosionsschutz-Grundierung

Wärmetauscher mit
Korrosionsschutz-Grundierung

Bei der FRIESSEN GmbH kommt für Grundierungen ein spezieller lufttrockener Konvektoren-Tauchgrund zum Einsatz. Bei diesem Tauchgrund handelt es sich um einen matten Schutzlack, der frei von Blei und Chromat ist. Das schützt die Natur und die Gesundheit. Die Grundierung wird im sogenannte Tauchverfahren auf die Metallwerkstücke aufgetragen. Dabei wird eine Schichtdicke von ungefähr 40 Mikron erreicht.
Die Korrosionsschutz-Grundierung hat einen Festkörpergehalt von etwa 60 Prozent. Das Festkörpervolumen der Grundierung beträgt circa 50 Prozent. Die Dichte des Lacks liegt ungefähr bei 1,36 Gramm pro Kubikzentimeter. Die fertige Grundierung kann Temperaturen von bis zu 180 Grad Celsius widerstehen und ist beständig gegenüber vielen Stoffen. Dazu gehören Alkohol, Benzin, Ethanol, Glycerin und Öl. Auch Iso-Butanol, Essig, Kochsalzlösungen und Seifenlösungen können den Schutzlack nicht zersetzen.

Die FRIESSEN GmbH nutzt für die Korrosionsschutz-Grundierungen ein speziell angefertigtes Tauchbad. In dem Tauchbad können Metallteile bis zu 3,00 Metern Länge, bei je 1,60 Metern Breite, mit der Grundierung versehen werden. Bei größeren Teilen bitten wir um Rücksprache.

Wie die Polyamid-Beschichtungen und Polyäthylen-Beschichtungen gehören auch die Grundierungen zum passiven Korrosionsschutz. Die Beschichtung und Grundierung von Metallteilen, um diese gegen korrosive Medien abzuschirmen, bezeichnet man in der Oberflächentechnik auch als Passivierung.
Die Passivierung wird eingesetzt, um sogenannte Lokalelemente möglichst zu verhindern. Lokalelemente sind kleinflächige Korrosionsschäden. Lokalelemente sind deutlich kleiner als ein Millimeter und deshalb ohne Vergrößerung kaum zu erkennen. Lokalelemente können durch Feuchtigkeit entstehen und dadurch erhebliche Korrosionsschäden verursachen. Besonders gefährdet sind dabei beispielsweise Verschraubungen, Lötstellen und Schweißnähte. Lochkorrosion (auch Lochfraßkorrosion oder Lochfraß genannt) kann ebenfalls durch Lokalelemente hervorgerufen werden. Als Lochkorrosion bezeichnet man klein erscheinende korrodierte Löcher in den Oberflächen passivierter Metallwerkstoffe. Der Lochfraß kann sich in der Tiefe des Materials unter Umständen erheblich ausweiten. Wegen der nur kleinen Löcher an der Oberfläche der Metallteile, bleibt Lochkorrosion in vielen Fällen für eine lange Zeit unbemerkt.
Um diesen Lokalelementen und dem daraus möglicherweise resultierenden Lochfraß vorzubeugen, sollten Metallprodukte mit einer geeigneten und hochwertigen Beschichtung versehen werden.

Die FRIESSEN GmbH erstellt Korrosionsschutz-Grundierungen in Lohnarbeit. Die Materialvorbereitung wird dabei ebenfalls übernommen. Fragen können in einem individuellen Beratungsgespräch beantwortet werden.